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Urlaub mit dem Fahrrad Ein Urlaub mit dem Fahrrad ermöglicht dem Reisenden, bei einer sportlichen Betätigung die Landschaft zu genießen. In fast allen deutschen und vielen europäischen Regionen sind spezielle Strecken für den Fahrradurlaub ausgeschildert, welche das Radeln auf verkehrsarmen Wegen ermöglichen. Für die Anreise ist die Bahn zu empfehlen, viele Züge nehmen Fahrräder mit.
Alternativ lässt sich ein Fahrrad ausleihen; diese Möglichkeit besteht überwiegend bei geführten Touren sowie bei Rundkursen, da die Fahrräder bei einer Anmietung durch Einzelreisende zumeist wieder dort abgegeben werden müssen, wo sie in Empfang genommen wurden. Bislang besteht die Rückgabemöglichkeit an einer anderen Stelle nur in wenigen Regionen. Ein Leihrad ermöglicht die Anreise mit dem ICE, zudem wird bei einem Defekt in der Regel für einen sofortigen Austausch gesorgt.
Der ADFC hat Unterkünfte zertifiziert, welche den Bedürfnissen des Radurlaubers entsprechen. Die Häuser heißen Radwanderer auch für eine einzige Übernachtung willkommen; zudem verfügen sie über sichere und geschützte Unterstellmöglichkeiten für die Fahrräder ihrer Gäste und stellen Werkzeug für einfache Reparaturen zur Verfügung. Bei Pannen, welche einer fachmännischen Behebung bedürfen, sind viele Fahrradhändler in Urlaubsregionen hilfsbereit und reparieren das Rad eines Urlaubers sofort.
Sehr schöne Wege für den Fahrradurlaub führen an Flüssen entlang. Das Radeln von der Quelle zur Mündung ist empfehlenswert, da ein Fluss nicht bergauf fließen kann. Dennoch sind auch beim Befahren der Flussradwege im Gebirge mitunter einige Steigungen zu bewältigen, zumal diese nicht immer direkt am Ufer verlaufen. Weitere schöne Strecken führen an Seen vorbei oder entlang der Küsten von Nord- und Ostsee.Für das Befahren dieser Strecken reicht in der Regel ein gutes Tourenrad mit drei oder fünf Gängen aus. Wer seinen Fahrradurlaub im Gebirge verbringen möchte, sollte jedoch ein Mountainbike oder ein Reiserad mit mindestens achtzehn Gängen wählen. Das wichtigste beim Urlaub mit dem Fahrrad ist ein stabiler Gepäckträger. Wer mit großem Gepäck auf diesem reist, sollte sich für ein verstärktes Hinterrad entscheiden, ein solches verfügt über mehr Speichen als bei einem normalen Rad üblich und gewährt somit eine deutlich größere Stabilität beim Fahren unter Belastung. Des Weiteren sollte das Gewicht des Gepäcks verteilt werden, ideal sind an der Seite angebrachte Packtaschen.
Eine Alternative zum Befahren einer ausgewählten Strecke mit Start und Ziel stellt die Übernachtung in einem einzigen Quartier während des gesamten Fahrradurlaubes dar, wobei von dort aus tägliche Ausfahrten unternommen werden. Ein Vorteil dieser Variante besteht darin, nicht jeden Tag den Übernachtungsplatz wechseln zu müssen und je nach Wetter die Reiseplanung spontan abändern zu können.
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